Behandlung eingetragener Lebenspartnerschaften nach spanischem Erb- und Erbschaftsteuerrecht

In der offenen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ist die Ehe teilweise aus der Mode gekommen, weil Konventionen nicht mehr den Stellenwert früherer Zeiten haben. Außerdem zählen tatsächliche Inhalte wie es das Zusammenleben zweier Menschen bedeutet, schon als solche. Dieses bloße Zusammenleben ohne Trauschein wird von der heutigen Gesellschaft anerkannt und respektiert. Damit sind aufgrund der normativen Kraft des Faktischen in dieses Vakuum des teilweisen Nichtgebrauchs der Ehe neue Formen des Zusammenlebens eingedrungen, die so genannten nichtehelichen Lebenspartnerschaften (LP). Dieses Phänomen ist europaweit zu beobachten. Ist insofern der Vergleich mit der seinerzeit eingeführten Zivilehe mit der bis dahin allein zulässigen kirchlichen Ehe zu weit hergeholt?

Spanien stellt hierfür ein besonders gutes Beispielsland dar, weil die gesetzlichen Regelungen sowohl nichteheliche Lebenspartnerschaften homo- und heterosexueller Paare als auch die Eheschließung homosexueller Paare umfassen. Beides gibt es aktuell nicht in Deutschland, das lediglich die Ehe für Heterosexuelle und die eingetragene Lebenspartnerschaft für homosexuelle Partner gesetzlich geregelt hat.

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